Orange Tour

Orange Tour

Hartmannshof – Waizenfeld – Lichtenegg – Högen – Ernhüll – Etzelwang - 15 km - ca. 4 Std.

Vom Bahnhof aus geht es geradewegs in der Bahnhofstraße vor zur B 14. Hier biegen wir rechts ab und überqueren die Bundesstraße. Bereits nach wenigen Metern finden wir unsere erste Markierung , der wir in die Guntersriether Straße bergauf folgen. Auf halber Höhe, nach den alten Vorratskellern auf der rechten Straßenseite, zeigt rechter Hand in die Waizenfelder Straße (Sängerhalle). Gegenüber Sängerhalle und Schützenhaus bietet sich zwischen den Bäumen ein Blick entlang der Regionalbahnstrecke bis hin zum Zankelstein bei Pommelsbrunn.

Der Weg führt nun in den Wald und später ansteigend im Linksbogen auf eine Hochebene hinaus. Vor uns der Eckenbühl (506 m) und am linken Horizont erkennen wir die Burgruine Lichtenegg. Der schöne Feldweg führt rechts
am Eckenbühl und zwei einsam stehenden Häusern vorbei bis vor zu einem Teersträßchen, dem wir nach der Abwasseranlage weiter bis kurz vor Waizenfeld geradeaus folgen.

Erste Einkehrmöglichkeit:

  1. * im Gasthof „Grüner Baum“, Waizenfeld
    (Inh. Helga Tauber, Ruhetag: Dienstag), Tel. 0 91 54/48 38

Wer die Wanderung aber ohne Rast fortsetzen will, muss bereits vor der Ortschaft auf der linken Seite in den Feldweg einbiegen. ist nun unser Wegezeichen. Ca. 400 Schritte bergauf sind es bis zu dem mit bemoosten Felsformationen umgebenen Gipfel des Lanzenberges (585 m). Oben dann schräg abwärts führt uns unten geradewegs weiter. Der Waldweg wird schmäler und wird zu einem abwechslungsreichen, gut begehbaren Pfad. Oftmals geht unser Weg zwar kurz aus dem Wald hinaus, führt aber immer wieder in den Waldesrain zurück.

begleitet uns nur kurz und nach einer Futterkrippe bietet sich ein schöner Rückblick auf die Berge hinter Hartmannshof. Mit fest im Visier erreichen wir am Fuße des Kornberges entlang das Verbindungssträßchen Guntersrieth–Lichtenegg. Hier rechts einschwenken und weiter bis Lichtenegg.

Die Burgruine – um 1300 erstmalig urkundlich erwähnt – ist zunächst das Ziel. Vor dem Gasthof „Alter Schloß-Wirt“ (Tel. 0 96 63/26 16, Ruhetag: Mo.) führt der zunächst noch geteerte Weg links, dann rechts hoch zum Gipfel der zur Zeit durch den Förderverein Burgruine Lichtenegg e. V. liebevoll restaurierten ehemaligen Burganlage.  (Mehr Infos auch unter www.lichtenegg.de oder in einem Sonderprospekt im Gasthof.) Ein herrlicher Rundblick eröffnet sich jedem „Gipfelstürmer“.

Gipfelpanorama: Der Lichtenegger Burgberg (585 m) bietet bei klarer Sicht einen beeindruckenden Ausblick. Wir beginnen unseren Rundblick im Norden – neben einem roten Ziegeldach – der helle Mobilfunkmast bei Ernhüll. Hier nur einige Beispiele ...
Rechts vom Mast (Norden): der pyramidenförmige Ossinger, weiter rechts die breite, lang gezogene Hohe Zant. Weiter rechts (Nordosten): reicht der Blick bis ins Fichtelgebirge (Ochsenkopf) und den Kaiserwald. Links vom Mast (Nordwesten): die Steinbrüche bei Hartmannshof, Burg Hohenstein. Weiter links (Westen): die Houbirg, das Pegnitztal, dahinter Hansgörgel und Glatzenstein sowie die Festung Rothenberg.

Nun führt der kürzeste Weg nach den Steintreppen auf der linken Seite abwärts an den Schautafeln vorbei und dann durch den Biergarten des Gasthofes hinunter zum Gasthof. Hinter dem „Alten Schloß-Wirt“ geht es links an einer alten Scheune vorbei mit nun abwärts Richtung Högen. Anfangs noch auf Gitterpflastersteinen führt der Weg dann nach rechts auf den Wald zu. Hier links einschwenken und immer auf dem Wiesenpfad abwärts am Waldrand bleiben! Zwischen zwei Feldern hindurch führt unsere Tour über einen Hohlweg hinab direkt auf ein altes Mühlrad in Högen zu. Wir zweigen links ab, überqueren die Brücke und setzen unsere Wanderung mit in den Mühlweg hinein fort. Auf der Bergstraße aufwärts und aus dem Ort hinaus. Über eine Wiese weiter ansteigend – ein Blick zurück zur Burgruine Lichtenegg lohnt sich – erreichen wir eine Straße, der wir nun geradeaus abwärts bis zur B 14 folgen.

Geradewegs über die B 14 geht es ein letztes Mal erneut mit aufwärts, rechter Hand an einer Schonung vorbei und weiter hoch nach Ernhüll. Nach dem Sendemast bleiben wir auf der Straße bis in den Ort hinein. Dort weist uns ein Holzwegweiser mit Nummer 6 – unsere Markierung bis Etzelwang – nach rechts. Nach dem Bioland-Hof entscheiden wir uns bei den zwei nächsten Gabelungen immer für die rechte Seite. Der Waldweg führt an eingezäunten Schonungen entlang stets bergab bis zu einer Kreuzung. kommt als weitere Markierung von links hinzu und begleitet uns bis Etzelwang.

Bei der folgenden Lichtung sehen wir rechts hoch die alte Skisprungschanze, links die Bergstation des Brennbergschleppliftes. Der Schlepplift hat eine Länge von 420 m und eine Förderleistung von ca. 1200 Personen pro Stunde. Die Steigung beträgt 24,5 %.

Historisches

Der Schanzenrekord lag bei 46,0 Metern und wurde von einem Schwarzwälder Ende der siebziger Jahre beim damals so genannten AlpenCup (mit Teilnehmern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz) aufgestellt. Alljährlich wurde auch der Sulzbach-Rosenberger Zeitungspokal ausgetragen. Das letzte Springen fand 1998 statt, im Jahr 1999 wurde die Schanze abgerissen.

Wir gehen nach der Hütte der Bergwacht weiter abwärts, umgehen auf der linken Seite kurz die Skipiste und folgen dieser dann bis ins Tal. Unten rechts abbiegen und nach der Bahnunterführung erreichen wir Etzelwang.

Auf der Höhe des Freibades müssen wir uns entscheiden: Einkehren im Ort, dann geradeaus weiter – oder direkt zum Bahnhof, dann rechts hoch und über den neu gebauten P+R-Platz zum Pendolinohaltepunkt Etzelwang (Stundentakt nach Nürnberg/Amberg).

Einkehrmöglichkeiten in Etzelwang:

  1. Landgasthof Neumüller, Tel. 0 96 63/3 31, Ruhetag: Mo.
  2. * Gasthof Pürner, Tel. 0 96 63/12 30, Ruhetag: Mo.
  3. Felsenkeller Etzelwang, Tel. 0 96 63/5 55 oder 12 09
    (offen von Ostern bis Ende Oktober, samstags, sonn- und feiertags ab 10 Uhr)

 

 

 

 

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