Norisbrettl
Fischbrunn - "Noris Törl" - "Norisbrettl"
Der Norissteig – durchgängig mit markiert – ist an sich ein alpiner Klettersteig, der größtenteils über die schönsten Felsenriffe des Hirschbachtales führt. In dieser Wanderung sind ausschließlich Umgehungswege um die Klettersteige beschrieben, die diese Tour nicht nur für ge-übte Wanderer zu einem lohnenden Ausflug machen. Vorsicht ist allerdings bei Schnee und Nässe geboten – also bitte kein Risiko!
Die Regionalbahn bringt uns schnell und bequem zum Bahnhof Hersbruck (rechts der Pegnitz). Am Bahnhofsvorplatz wartet schon der Bus der Linie zur Weiterfahrt ins Hirschbachtal (Richtung Königstein). Wir beginnen unsere Wanderung an der Bushaltestelle in Fischbrunn. Geradewegs die Dorfstraße hinein, dort sehen wir schon das erste Hinweisschild zum Norissteig an einem Holzmasten. Auf einer Wandertafel am Feuerwehrhaus weist uns dann der links hinauf den richtigen Weg.
Quer zum Hang stoßen wir auf den „großen Stein” und folgen dem Holzwegweiser Norissteig bergauf. Bald stehen wir vor der Amtsknecht-stube, einer Höhle in der der Sage nach Amtsknechte (eine Sekte) ihre Gottesdienste gefeiert haben sollen. Wir gehen nun nach links um das große Felsenriff. Hinter der Amts-knechtstube finden wir wieder unseren . Nun bergan, vorbei am Lochfels und Höhle Nr. 24. Die nächsten Felsengrate bleiben links liegen. Mit geht es hinab in die folgende Senke. Dort entscheiden wir uns nun für einen nicht markierten Weg rechts vom Höhenrücken aufwärts. Bald quert vor einem Feld ein schmaler Pfad, auf den wir am Waldrand nach links einschwenken. Nun mit nach links hinab, erneut in eine Senke und mit dem von links wieder hinzukommenden links um den vor uns liegenden Felsturm bis zum Noris-Törl. Am „Törl“ dann wieder ca. 100 m rechts hinunter und im Linksbogen über die Ebene zum „Brettl” (rechts oben einige Höhlen des Höhlenwanderweges). Wir zweigen vor dem „Brettl” mit der Nr. 2 linker Hand ab. Rechts oben sehen wir die Steigeanlage am „Brettlfels” und am Ende der Felswand den „Sprungstein” und das „Castell”.
Für trittsichere Wanderer lohnt sich ein Aufstieg zum Castell, bzw. zum Aussichtspunkt am Sprungstein!
Mittelbergwand - Mühlfels - Hirschbach
Hier treffen wir nun wieder auf unseren und folgen diesem nach links abwärts durch den Wald. Kurz auf die Flurstraße und dann anschließend auf der linken Seite hinein in den Wald (Hinweisschild: Norissteig). Im Rechtsbogen geht es um die „Rote Hüll” und dann nach links hinüber zum „Frankekamin”. Jetzt den Weg Nr. 2 nach rechts, erst oberhalb der Felswand, dann im Linksbogen bergab. Zwischen „Frankekamin” und Mittelbergwand kommen wir zurück zum . Mit ihm rechts in die Flurstraße einbiegen. Die Mittelbergwand umgehen wir mit dem und bleiben auf der Flurstraße aufwärts bis zur nächsten Weggabel. Dort mit dem Weg Nr. 3 links abbiegen, den Berg hinauf und oben erneut linker Hand auf den Bergrücken.
Zum Gipfelkreuz der Mittelbergwand ohne Markierung oben links halten. Vom seilgesicherten Rastplatz am Gipfel bietet sich eine herrliche Talsicht ins Hirschbachtal. (Auf der Felswand bitte auf die Kinder achten!)
Nun wieder zurück zum Weg Nr. 3 und mit ihm hinab in die Mulde. Hinter der Mittelbergwand treffen wir wieder den , den wir in östlicher Richtung folgen. Am Wald-rand dann nach links abwärts und anschließend auf der rechten Seite über eine kleine Waldwiese. Der führt nun hinauf zum „kleinen Kamin“ am Mühlfels. Wir aber zweigen zuvor mit dem Weg Nr. 3 nach links ab und gehen am Fuße des Mühlfelsens entlang weiter (hier sind zahlreiche Kletterrouten möglich). Wer will, kann nochmals mit steil hinauf, um über den Hüttlfels wieder steil abwärts zum Bierkeller
des Gasthauses „Goldener Hirsch” zu gelangen. Dort erreichen wir über den Waldweg abwärts Hirschbach.
Wer sich den nochmaligen steilen An-/ und Abstieg über den „Hüttlfels” sparen will, kann vorher (vor dem großen Felsturm) auf Trittspuren nach links zum Waldweg ins Tal absteigen. An den Garten-zäunen dann rechter Hand entlang erreichen wir Hirschbach.


