Neukirchen - Königstein -Neuhaus

Neukirchen b. S.-R. - Holstein

Vom Bahnhof Neukirchen (b. S.-R.) aus starten wir unsere abwechslungsreiche Wanderung am Bahnhofsvorplatz rechter Hand und folgen dem Holzwegweiser mit der Markierung 7 Richtung Büchelberg. Zunächst bleiben wir auf dem schmalen Bürgersteig der Bahnunterführung, wechseln ca. 30 m danach die Straßenseite und schwenken links in die Straße „Am Fichtenhof“ ein. Kurz aufwärts, dann hinter einer S-Kurve nach dem Haus Nr. 15 geradeaus aus dem Ortsteil Fichtenhof hinaus.

Feld- und WiesenwegEin herrlicher Feld- und Wiesenweg windet sich leicht ansteigend durch die Landschaft. Am Scheitelpunkt, bei einem Jägerstand angelangt, lohnt es sich kurz anzuhalten und einen Blick zurück auf die Höhenzüge des Sulzbacher Berglandes zu werfen. Weiter am Waldrand entlang, danach links abwärts, bei einem kleinen Weiher rechts abbiegen. Die örtliche Markierung 7 erkennen wir gleich dahinter an einem Holzzaun.

Leicht bergauf wandern wir weiter und kommen erneut zu einem Wegweiser. Richtung Schönlind/Osterhöhle links ist unser Weg, auf dem es an einem weiteren Hochsitz auf den kleinen Ort zugeht. Dort ignorieren wir bei der ersten Querstraße das Schild, das nach links zur Osterhöhle deutet. Wir halten uns rechts und gehen abwärts durch Schönlind, immer den Straßenlaternen nach. Am Ortsende dann weiter auf dem Sträßchen am Waldrand entlang bis zur Verbindungsstraße Trondorf – Schönlind. Die anschließenden rund 500 m auf der Straße lassen sich leider nicht vermeiden, bevor wir zweimal hintereinander nach links Richtung Osterhöhle abbiegen. Die Bahnunterführung ist genauso wenig zu verfehlen wie der danach wieder ansteigende Weg. Oben am Waldrand angelangt geht es dort nach rechts. Hinter dem Wanderparkplatz taucht gleich auf der linken Seite im Wald am westlichen Hang des Osterberges die Waldschänke der Osterhöhle auf.

Die Osterhöhle

Die Osterhöhle ist seit Jahrhunderten bekannt. So wird bereits 1783 berichtet, dass die Jugend von Sulzbach an den Osterfeiertagen zur Höhle wanderte. Und aus dem Jahre 1789 liegt gar eine detaillierte Beschreibung des ausgedehnten Gang- und Raumsystems vor.

Dass die Höhle schon von unseren vorgeschichtlichen Vorfahren aufgesucht wurde, beweisen Scherbenfunde aus der älteren und jüngeren Eisenzeit. Die über Jahrtausende währende Laugungstätigkeit des Wassers hat nicht nur zur Bildung von domartigen Hohlräumen, sondern auch zur Entstehung herrlicher Tropfsteine und Sinterwasserbecken geführt. Letztere zählen zu den schönsten ihrer Art in der Frankenalb.

1905 wurde die Waldschänke errichtet. Obwohl die Osterhöhle mit einer Gesamtganglänge von 185 m die kleinste aller Schauhöhlen im Naturpark Veldensteiner Forst/Fränkische Schweiz darstellt, ist doch deren Besuch in den Sommermonaten immer ein Erlebnis.

Höhlenführungen:

An Sonn- und Feiertagen ab 5 Personen, max. 12 Personen, von 13–17 Uhr, Dauer der Führung: 20 Minuten (warme Kleidung u. gutes Schuhwerk zweckmäßig), Infos unter: Tel. 09663 1718

Eintrittspreise:

Erwachsene 2 €, Kinder 1,50 €, Sonderführungen für Gruppen u. Vereine sind nach rechtzeitiger Absprache mit dem Pächter auch wochentags möglich.

Öffnungszeiten der Waldschänke:

Von Karfreitag bis letzten So. im Oktober. An allen Wochenenden und Feiertagen: Sa. von 14–22 Uhr, Sonn- und Feiertage von  10–20 Uhr. Hüttentelefon:  09663 1718 oder bei der Hüttenwirtin Lydia Lösch: Tel. 09661 6962. Neben deftiger Brotzeit, hausgemachten Kuchen gibt’s u. a. auch das naturtrübe Bruckmüller Kellerbier aus Amberg.

Nach einer ersten Stärkung orientieren wir uns ab sofort bis nach Peilstein an der weißen   3 auf rotem Grund , die uns unter dem Anbau der Hütte hindurch den Weg über eine Kuppe mit einer kleinen Felsformation weist. Der Nase nach gehen wir über das folgende Sträßchen und halten uns bei der anschließenden Abzweigung zusammen mit dem  an unsere Markierung (Felsen- und Höhlensteig), die nach rechts deutet.

GeißkircheDer Weg führt zunächst leicht abwärts am Waldrand und einer Wiese entlang, mündet in einem Wiesenpfad und taucht erneut in den Wald ein. Hier wird der Waldweg wieder breiter, der  stößt von rechts zu uns. Weiter abwärts, kurz an einer Umzäunung entlang, deuten die Wegweiser nach links. Nach einem erneuten Stück an einem Zaun entlang tauchen weitere Felsformationen auf. Kurz über eine kleine Kuppe und über den anschließenden Querweg halbrechts, wir wandern auf einem schmalen Pfad an einer Schonung entlang zu einer Lichtung. Dort dann linker Hand weiter. Im nächsten Waldstück müssen wir uns entweder für den Felsen- und Höhlensteig oder den bequemeren Weg unterhalb Richtung Peilstein entscheiden – beide Wege treffen allerdings am Waldende wieder zusammen.

Wir entscheiden uns für den linken Weg durch die bizarren Felsformationen der Dolomit-blöcke. Der mit Laub übersähte Pfad endet in der 13 m langen und 8 m breiten „Geiskirche“, einer mit einem mächtigen Pfeiler gestützten Felsenhalle.

Zurück am unteren Weg wandern wir geradeaus an einem Feld parallel zum Wandrand entlang auf einer Wiese weiter. Beim nächsten Holzwegweiser rechts auf dem Feldweg hinunter und über die Bahnlinie nach Peilstein. Dort links halten, auf der Straße durch den Ort und dahinter mit den bekannten Wegezeichen rechts hoch zum 531 m hohen Hartenfels. Der Waldweg führt in mehreren Bögen hoch bis zu einer Waldwiese. An deren Ende führt ein Pfad in zwei Bögen wieder in den Wald hinein und trifft auf einen Querweg mit neuen Wegemarkierungen.

Für einen lohnenswerten Abstecher zum Gipfelplateau am Hartenfels müssen wir links abzweigen. Durch einen kleinen Graben führt der kurze Anstieg an einem Geländer entlang vor zum Gipfelkreuz mit eisener Gipfelbuchkassette und einer Ruhebank mit einer herrlichen Aussicht weit über Neukirchen hinaus.

HartenfelsDer Hartenfels (534 m)

Auf dem historischen Bergmassiv stand einst eine mittelalterliche Wehranlage, bestehend aus Vor- und Hauptburg. Zwei Wälle mit vor gelagertem Graben und Schildmauern schützten die zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaute Burg.

Die Geschichte des Burgstalles Hartenfels liegt weitgehend im Dunkeln. Lediglich 1268 wird von einem verstorbenen Heinrich von Hartenfels berichtet.

Weiter sind sieben Höhlen, z. B. Franzosen- oder Windlochloch,  rund um das Felsriff aus Frankendolomit bekannt.

Auf gleichem Weg zurück zu den Holzwegweisern folgen wir bis auf Weiteres ab hier dem grünen Blatt der Mehlbeere , dem Symbol einer Tageswanderung der Gemeinde Neukirchen „Eine Juralandschaft erzählt – früher und heute“, und zusätzlich dem . Der bestens gekennzeichnete Waldpfad führt durch den Buchenmischwald auf einen Höhenrücken stetig abwärts, manchmal schmäler werdend. Aufgepasst: Nachdem der Weg breiter (zweispurig) wird, zweigt ein Wiesenpfad nach 10 m unvermittelt nach links ab und führt weiter bergab auf einen Jägerstand zu.

Nach einer geländergesicherten Passage entlang einer kleinen Felswand steigt der Wurzelpfad wieder an. Auf der nachfolgenden Querstraße rechts hoch und dann geradeaus auf das Waldeck zu, dort dann links einbiegen. Bei guter Sicht ist rechter Hand Sulzbach-Rosenberg erkennbar. Am Waldrand verlässt uns die grüne Markierung nach rechts (stößt aber noch vor der nächsten Straßenquerung wieder zu uns) – wir wandern hier allein mit dem  weiter im Wald abwärts. Schnurgerade nun über die Straße, dann durch ein Waldstück und über freies Feld auf eine kleine Anhöhe hinauf. Vor uns liegt Holnstein, dahinter die 650 m Hohe Zant, beide sind unsere nächsten Ziele.

Nach einem Linksbogen hinter dem Sportplatz biegen wir in das Dorfsträßchen nach rechts ein und kommen zum Gasthof „Weißes Roß“ in Holnstein, Ruhetag: Montag, Tel. 09663 95233. Dahinter: das alte Holnsteiner Schloss und die Brauerei.

Schloss Holnstein

Holnstein nimmt mit seinem Schloss, seiner dazugehörigen Kapelle und Brauerei eine Sonderstellung innerhalb aller Ortsteile von Neukirchen ein. Bereits um 1100 werden die ersten Schlossherren, die Truchsesse von Holnstein, bezeugt. Nach einer wechselvollen Geschichte, die von zahlreichen Adels- und Patrizierfamilien getragen wird, kommt 1853 mit dem Verkauf an Gemeindebürger das Ende von Hofmark und Gut Holnstein.

Die Anfänge der Schlossbrauerei gehen in das Jahr 1502 zurück. Überaus sehenswert ist die mit üppigen Stuckaturen, Totenschilden und Wappen geschmückte Schlosskapelle, die der hl. Katharina geweiht ist. Der Chorraum, im verspielten Rokoko gehalten, steht in reizvollem Kontrast zum eher schlichten Kirchenschiff. Der Barockaltar wurde von Johann Paul Baumgartner gestiftet, einem Senator der Freien Reichsstadt Nürnberg. Nach außen hin markiert ein Dachreiter mit zwei Glocken das ins Gebäude integrierte Gotteshaus.

Die Kapelle und der Innenhof sind nur mit Erlaubnis des Besitzers (Brauerei Holnstein) K. Haberler, Tel. 09663 1248, möglich!

 

Holstein - Königstein

An den Hinweistafeln beim Buswartehäuschen können wir uns über den weiteren Weg informieren. Durch den Ort ist der  kurz unser Wegezeichen. Über den Talgrund bleiben wir abwärts auf der Hauptstraße, halten uns oben dann rechts und im anschließenden Linksbogen geradeaus am Friedhof entlang Richtung Oberreinbach. Bei der Querstraße links abbiegen und dann neu orientieren. Der  auf dem Holzwegweiser vor einer Holzscheune weist uns den Weg geradeaus Richtung Hohe Zant (Edelsfeld: 4 km). Zunächst ein Stück auf der Straße entlang, dann erneut links in einen Feldweg hinein. Der Weg windet sich hoch zur Straße nach Steinbach, der wir dann nach rechts in den Ort hinein folgen müssen. Am Ende des Weilers (Wanderparkplatz) beginnt der Aufstieg zum Zantberg. Zunächst zwischen den Feldern, dann am Waldrand entlang geht es schließlich links hoch zum 650 m hohen Zantgipfel mit seiner Berghütte und dem herrlichen Waldbiergarten.  Bei zwei aufeinander folgenden Steilstücken übersteigen oder umlaufen wir umgestürzte Bäume und erreichen nach einer Querpassage letztlich das Gipfelplateau.

Nur im Biergarten ist Selbstbedienung; die Bänke und Tische im Freien kann jeder je nach Sonneneinstrahlung und Wetterlage selbst platzieren. Getränke und alle Speisen sind von Anfang Mai bis Mitte Oktober samstags, sonn- und feiertags direkt an der Zanthütte von 10–17 Uhr (Tel. 09665 327) zu äußerst günstigen Preisen erhältlich. Werktags kann die mitgebrachte Brotzeit problemlos verzehrt werden.

Der  ist nun das neue Wegezeichen bis zum Ossinger. Hinter der Hütte führt der Weg zu Beginn serpentinenartig an einem Geländer entlang steil abwärts und unten aus dem Wald hinaus. Auf einem Teersträßchen und auf dem von links hinzugekommenden PendolinoWanderweg  (Wegezeichen auch bis zum Ossingergipfel) erreichen
wir Riglashof. Dort links einschwenken und am Ortsende dann weiter auf asphaltiertem Grund rechts hoch. Nach der e-on Gasspeicheranlage wechselt der Untergrund und nach einer zweiten, eingezäunten Speicheranlage wird es wieder flacher. Der Weg taucht in den Wald ein und führt nach einer kleinen Kuppe an einer Waldwiese entlang. Erneut durch ein Waldstück abwärts erreichen wir nach einer Wiese in einem Linksbogen das Sträßchen hoch nach Pruppach. Ihm folgen wir an einem weiteren Gasspeicher und dann am Golfplatz Königstein entlang bis an der Ortsrand (Ossinger: 2,5 km) – der Aussichtsturm des 651 m hohen Berges spitzt schon rechts vor uns aus den Baumwipfeln. Nicht in den Ort hinein, sondern gleich den Markierungen nach rechts abbiegen und hoch zum „Vorfahrt achten“-Schild. Über die Straße, wir bleiben auf dem befestigten Weg, der in einen Feldweg übergeht und auf einer großen freien Fläche endet. Hier gabelt sich der Weg, wir halten uns unmarkiert links am Waldrand entlang. Die Wegezeichen beim folgenden Rechtsbogen bestätigen uns nach ca. 100 m, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Kurz bergan durch den Wald – davor lohnt noch einmal ein Blick zurück zur Zant – achten wir bei der darauf folgenden Lichtung auf den links abzweigenden Pfad. Die Sendemasten des Aussichtsturmes ragen rechts vor uns schon aus den Bäumen. Bei dem mit Wurzeln überwachsenen, steilen Weg halten wir uns bis zu einer betonierten Straßenkehre (Zufahrt für den Hüttenwirt und die Mitarbeiter der Telekom) rechts. Wir bleiben nur noch wenige Meter aufwärts auf diesem Zufahrtsweg bis zur neu renovierten Ossingerhütte und zum 25 m hohen Aussichtsturm, dessen Rundumsicht man mittlerweile uneingeschränkt genießen kann: Sehenswert!

 

Die Ossinger-Hütte

Samstag ab 11 Uhr,
an Sonn- und Feiertagen
ganzjährig ab 10 Uhr geöffnet
und auch bewirtschaftet.

Fam. Pirner, Tel. 09665 1554,
Internet:


Das  an der großen Wandertafel machen wir hier als Wegezeichen hinunter nach Königstein (2 km) aus. Trittsicher steigen wir am Holzgeländer zunächst über zwei Kehren, dann weiter steil abwärts. Beim ersten Querweg rechts abbiegen, bei der darauf folgenden ausgeholzten Lichtung ausschließlich mit dem  links hinunter. Nach dem Wald wandern wir auf schmalen Pfaden durch eine Heckenreihe, queren dann die Flur und halten uns beim ersten Holzwegweiser links, nach ca. 200 m beim zweiten Wegweiser nach Königstein dann rechts. Der linke Wiesenweg bringt uns an einer Heckenreihe entlang zu einem auf der linken Seite mit steinernen Pfosten umgebenen Grundstück. Achtung: Gleich beim ersten Pfosten linker Hand den Hauptweg verlassen und auf eine Holzscheune zusteuern. Den nachfolgenden Querweg vor den Schrebergärten schlagen wir links ein und erreichen nach den Gärten abwärts auf dem Kopfsteinpflaster der Hüftgasse den Marktplatz von Königstein mit seinen zahlreichen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.

Markt Königstein

liegt im nordwestlichen Teil des Landkreises Amberg-Sulzbach, im Naturpark „Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst“. Die Einwohnerzahl liegt bei ca. 1.800. Königstein ist durch seine leistungsfähige Gastronomie sowie den hohen Freizeitwert bei seinen Gästen sehr beliebt.

Alles über Königsstein erfahren Sie bei/unter:

Tourismusbüro im Rathaus Königstein, Frau Heidi Ziegler, Tel. 09665 1764, Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 9–12 Uhr,
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ,
Internet:

Königstein - Neuhaus a. d. P.

Ausgangspunkt für die Fortsetzung unserer Wanderung ist der Platz vor der Kirche am Marktplatz. Aus dem Ort hinaus Richtung Neuhaus an der Pegnitz müssen wir bis hinter dem Friedhof die Straße benutzen. Kurz vor dem Ortsende übernimmt dann das  die Wegeführung bis zur Maximiliansgrotte. Wir bleiben geradeaus auf dem Hauptweg und kommen nach einem kleinen Weiher auf der rechten Seite hinaus auf freies Feld. Der asphaltierte Weg steigt an und mittlerweile eröffnet sich ein herrlicher Weitblick hinein in die Frankenalb. Weiter aufwärts und stets geradeaus,  und  zweigen
hinter einer Heckenreihe nach links ab, führt jetzt ein Schotterweg in den Wald hinein. Immer auf das  achtend halten wir uns bei der nach einem kleinen Hohlweg folgenden Gabelung rechts. Auf lang gezogenem, bei schlechtem Wetter oft sumpfigem Pfad geht es stetig bergab bis zu einem breiten Querweg. Hier nach rechts abbiegen. Bei der sich anschließenden Kreuzung mit etlichen Hinweistafeln sind es nach links nur noch 450 m bis zur Maximiliansgrotte und der Gaststätte „Grottenhof“. Der Eingang zur Grotte mit dem größten Tropfstein Deutschlands (Eintrittsermäßigung bei Vorlage von VGN-Fahrausweisen) liegt rechts oberhalb des Parkplatzes, der Gasthof unterhalb.

Der Grottenhof ist von Mitte März bis November von Dienstag bis Sonntag für Sie geöffnet. Warme Küche täglich von  11– 21 Uhr! (Ruhetag: Montag, außer an Feiertagen; Anmeldungen für Gruppen ab ca. 10 Personen immer möglich). Ab November bis Mitte März ist der Gasthof an Samstagen, Sonntagen und nach vorheriger Anmeldung für Sie geöffnet.

Maximiliansgrotte, Familie Lohner,
Grottenhof, 91284 Neuhaus/Krottensee, Tel. 09156 434,
Fax 09156 232, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ,
Internet:

Variante A (4 km)

Schlieraukapelle – Mysteriengrotte – Neuhaus

Der  bestimmt den Weg nach Neuhaus (siehe auch Infotafel).
Wir nutzen zunächst ohne Markierung die Zufahrtsstraße und genießen auf dem Weg Richtung Neuhaus die weit reichende Aussicht. Vor den ersten Häusern des Ortsteils Krottensee wechseln wir die Straßenseite und zweigen links in einen kleinen Pfad ab. Der , unser letztes Wegezeichen bis nach Neuhaus, führt hinunter ins Tal (Baustelle). Vorbei an der Schlieraukapelle geht es danach ein letztes Mal bergauf, nach der Kuppe dann abwärts bis zur Verbindungsstraße Neuhaus – Königstein. Hier kurz nach links und die Straße vorsichtig überqueren. Wir treffen zusätzlich wieder auf die vertrauten Wege-zeichen der PendolinoWanderung. Kurz abwärts zweigt ein Pfad dann rechts zur Mysterien-grotte (Erklärungstafel 3) ab und führt nach einem Rastplatz wieder aus dem Wald hinaus. Rechts an der Schonung entlang wandern wir durch ein Waldstück und in mehreren Windungen durch das Hasellohe-Tal. Am Ende dieses Trockentals kreuzen wir nach der Distlergrotte auf der rechten Hangseite und Pferdekoppeln linker Hand die Straße vor Neuhaus. Auf der anderen Straßenseite nimmt uns neben der Postheimstraße ein Pfad auf, der am Pegnitzufer entlang hinein nach Neuhaus führt. Die wenigen Stufen vor der Pegnitzbrücke hinauf kommen wir nach links zu einer Kreuzung. Der Weg zum Bahnhof führt erneut nach links, der zur Burg oder mit dem „Zoiglstern“ gekennzeichnete Weg „Kommunbrauereien“ nach rechts in den Ort hinein. Aber auch in zahlreichen Gaststuben im Ort oder neben dem Bahnhof kann man die Wanderung gemütlich ausklingen lassen!

Infos unter: www.neuhaus-pegnitz.de

Kommunbrauereien in Neuhaus

Das Kommunbraurecht gibt es  bei uns seit dem 16. Jahrhundert. Damals wurde allen Neuhauser Bürgern von Fürstbischof  Weigand von Redwitz das kommunale Braurecht, das auch das Schankrecht beinhaltete, geschenkt. Seit dieser Zeit darf jeder Bier brauen und in seinem Haus ausschenken und verkaufen. Aus den ehemals 85 Bürgern mit Brauberechtigung, die aber nie alle ihr Recht ausübten, wurden inzwischen vier: drei Familien und die Kaiser-Bräu. Gebraut wird im gemeinsamen Brauhaus. Die Kommune ist weit über die Gemeindegrenzen hinweg als Ausflugsziel bekannt und verspricht jedem Besucher ein unvergessliches Erlebnis.

Die Kommune ist Sommer wie Winter täglich von 9–1 Uhr geöffnet. Mehr Informationen bei den Kommunbrauern:

  1. Familie Reindl (Hombauer), Unterer Markt 3, Tel. 09156 1425
  2. * Familie Benaburger (Prunhuber), Unterer Markt 17, Tel. 09156 1676
  3. Familie Döth (Schaffer), Burgstr. 4, Tel. 09156 1056

Mehr über Einkehrmöglichkeiten in Neuhaus a. d. Pegnitz:

Markt Neuhaus a. d. Pegnitz, Unterer Markt 9,
91284 Neuhaus a. d. Pegnitz, Tel. (Zentrale): 09156 9291-0, Fax 09156 9291-17, E-Mail: info@neuhaus-pegnitz,  Internet:

Variante B (8 km)

Maximiliansgrotte – Steinerne Stadt – Krottensee

Mit dem  am Hang der Grotte entlang nach links durch den Wald führt diese Variante durchgängig markiert ebenfalls bis nach Neuhaus! Die vollständige Beschreibung und Erläuterungen dieser Variante sind in dem Prospekt „Der karstkundliche Wanderpfad“ nachzulesen.

Markt Neuhaus a. d. Pegnitz

Neuhaus an der Pegnitz ist seit jeher mit der Burg Veldenstein verbunden. Diese Amts- und Residenzburg der Bamberger Fürstbischöfe wurde wahrscheinlich unter dem Kaiser
Friedrich II. (1212–1250) erbaut und ist 1269 erstmals als „novum castrum“ (das neue Haus) urkundlich erwähnt. Von der Siedlung unter der Burg, die sich nach und nach bildete und Anfang des 14. Jahrhunderts offenbar noch im Entstehen begriffen war, werden 1348 erste Einzelheiten berichtet.

 

Um diese Zeit waren schon mindestens 16 Güter vorhanden und 1470 war Neuhaus a. d. Pegnitz auf 38 Anwesen angewachsen. 1476 errichtete Bischof Philipp Graf von Henneberg die Neuhauser Pfarrei und ließ eine Pfarrkirche bauen, die wohl bis 1497 vollendet war. Unter Bischof Weigand von Redwitz (1522–1556) wurden die Marktrechte erlangt und das Brauhaus erworben. Als das Bistum 1803 säkularisiert wurde, fiel Neuhaus a. d. Pegnitz an Bayern und wurde 1805 von der Oberpfalz einverleibt.

Mit der offiziellen Eröffnung der Eisenbahnlinie im Pegnitztal 1877 erhielt Neuhaus a. d. Pegnitz einen Bahnhof.

Bei der Gebietsreform 1972/78 wurde der Markt Neuhaus a. d. Pegnitz aus den ehemaligen Gemeinden Höfen, Krottensee, Neuhaus a. d. Pegnitz und Rothenbruck in seiner jetzigen Form neu gebildet und gehört seither zum Landkreis Nürnberger Land im Regierungsbezirk Mittelfranken.

 

 

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