Lehental
Neukirchen (b. S.-R.) bis Etzelwang
Vom Bahnhof Neukirchen (b. S.-R.) aus starten wir zu unserer Tour ins Pegnitztal. Mit der örtlichen Markierung gehen wir nach rechts und auf dem schmalen Gehsteig durch die Eisenbahnunterführung (Erkelsdorfer Straße).
Hoch zum Knappenberg
Bis zur Abzweigung nach Ernhüll/Jugendhaus Knappenberg bleiben wir auf der Hauptstraße und zweigen dort rechts ab. Nur noch wenige Meter auf Asphalt, dann zeigt der Holzwegweiser in den Mischwald hinein. Der Pfad endet dann vor einem Feld, wo uns ein Weg nur kurz nach rechts, dann zwischen den Feldern linker Hand Richtung Knappenberg führt.
Auf einem Pfad geht es im Wald an bemoosten Felsformationen vorbei stetig aufwärts und immer am Grad des Knappenberges (546 m) entlang. Durch die Baumgipfel erkennt man unten im Tal Häuser des Weilers Erkelsdorf. Der folgende Wegweiser zeigt rechts hoch und nach dem Scheitelpunkt erkennen wir weitere Markierungen. , , , kommen von links unten hinzu. Am Bergsattel geht es weiter, bis der Waldpfad nach einer Einzäunung dann wieder abwärts führt. Unterhalb das Jugendhaus Knappenberg.
Zahlreiche Markierungen deuten nun bergab Richtung Etzelwang. Zunächst steil, dann auf einem Waldweg links quer zum Hang bleiben wir bei der folgenden Gabelung auf dem linken Pfad. Durchs Unterholz wandern wir weiter bis zu einer Waldwiese. Dort geradewegs abwärts und nach einem Linksbogen bringt uns ein Schotterweg ohne Markierung zum Felsenkeller bei Etzelwang:
Waldschänke Felsenkeller
Geöffnet:
Ostern bis Ende Oktober;
Samstags, Sonn- und Feiertags ab 10 UhrTelefon:
0 96 63/5 55 (Waldschänke)
0 96 63/1209 (Brauerei Pürner)- Im Angebot:
Deftige Brotzeit- und Vesperplatten für den ersten oder zweiten Hunger und ein kühles Bier aus der hauseigenen Brauerei Pürner
Weiter im Lehental
Ohne Markierung wandern wir hinter dem Felsenkeller im Wald auf einem Trampelpfad bis zu einen asphaltierten Querweg abwärts. Nachdem wir dort links einschwenken, erkennen wir bald vor uns die Talstation des sich im Winter in Betrieb befindenden Brennberg Skiliftes.
Über eine kleine Brücke über den Etzelbach geht es ohne Markierung ( zeigt nach links zum Hang) durch die Bahnunterführung weiter nach Penzenhof. Am Bach entlang, vorbei an Fischteichen und einem alten Fachwerkhaus, kommen wir zur Hauptstraße.
Einkehrmöglichkeiten in Lehendorf:
- Landgasthof Peterhof
Fam. Donhauser
Tel. 0 91 54/47 03
Ruhetage: Montag und Dienstag Lehenthaler Hof
Fam. Vanha
Tel. 0 91 54/94 60 90
Ruhetag: Mittwoch
Dort rechts halten und nach ca. 100 m geradeaus. Hinter der Schreinerei Häusl setzen wir unsere Tour in einem Weg mit zwei geschotterten Rinnen bergauf fort. Nach einer S-Kurve steigt der Weg weiter an. Oben „empfängt“ uns , dem wir nach links folgen. Auf der gegenüberliegenden Talseite der Brennberg (567 m) und links anschließend wieder der Knappenberg. Zwischen Feldern und längs an Schlehenhecken entlang endet der Weg an der Straße nach Neutras. Nach einer kurzen „Links-rechts-Kombination“ folgen wir erneut und neu auf dem Sträßchen bergauf. Rinderweiden begleiten uns auf beiden Seiten des Weges bis hoch zu einer Kreuzung.
Zum Heuchlinger Anger
Hier zunächst mit – Heuchling 3 km links abbiegen bzw. dem Wegweiser zur DAV-Hütte (Sektion Röthenbach) folgen. Nach dem Parkplatz rechts hoch – zahlreiche Makierungen am Wegesrand. Der bleibt zunächst unser Wegezeichen auf diesem Höhenweg. Bei der folgenden Wegegabelung links halten. Anschließend eröffnen sich Wieder Blicke auf die gegenüberliegenden Höhenzüge.
Achtung: 50 m vor dem Waldrand – Holzwegweiser! Nun mit rechter Hand über einen Wiesenweg bis hin zum Waldrand, rechts durch niederes Gestrüpp und links weiter auf einen markierten Baum zu. Der -Weg taucht in den Laubwald ein und steigt wieder leicht an. Felsbrocken auf beiden Seiten des Weges. Geht es bei der ersten Lichtung links am Waldesrand entlang, wechseln wir bei der nächsten auf die rechte Seite. Am Waldeck – immer im Auge – dann erneut links und nach wenigen Metern wieder rechts in den Wald einschwenken. Nach einigen Bögen und hinter einer eingezäunten Schonung kreuzen wir den PP-Weg (Paul-Pfinzing-Weg).
Geradeaus in die Wiese hinein und je nach Jahreszeit am Rand oder weiter auf der Wiese, bis uns ein Holzwegweiser auf der linken Seite mit den Weg anzeigt.
Auf bemoostem, grasigem Untergrund geht es weiter. Bevor der Weg wieder links in den Wald führt, genießen Sie den schönen Weitblick bis hin zum Schloss Neidstein hinter Etzelwang. Auch im Wald Sehenswertes: zuerst mächtige Buchenstämme auf der linken Seite, eine Buchenallee anschließend rechts vor uns. Dann, nach dem Verlassen des Buchenwaldes, linker Hand über einem Feldweg ein Naturdenkmal auf der rechten Hangseite:
Heuchlinger Anger
Der Heuchlinger Anger ...
... ist einer von rund 60 noch bestehenden Hutangern in der Hersbrucker Alb. Diese sind Zeugen der im Osten Mittelfrankens ehemals weit verbreiteten Hirtenkultur. Jedes Dorf hatte seinen Anger, auf den bis in die 60er Jahre des vorherigen Jahrhunderts noch Kühe gehütet wurden.
Seit 1978 steht dieses Naturdenkmal unter Schutz. Im Rahmen des 1984 gegründeten Projektes „Hutanger“ des Bund Naturschutz in Bayern e. V. wurden zunächst aufwendige Mäh- und Entbuschungsmaßnahmen durchgeführt. Heute wird das Gelände wieder regelmäßig mit Rindern beweidet.
Über die weitere Nutzung, Magerweiden, Fauna und Flora gibt eine Infotafel am Wegesrand Auskunft. Vor Heuchling sehen wir rechts vorne den Ort Bürtel, weiter links die Felswand des Mittagsfelsens im Hirschbachtal. Am Ortseingang der ehemalige Schöpfbrunnen der Ortschaft.
Auf der Straße geht es durch den Ort mit interessanten Einblicken in die Bauernhöfe. Einer, auf der rechten Seite, mit einer herrlichen Sonnenuhr an der Hauswand.
Einkehrmöglichkeit:
Gasthaus „Zum schwarzen Brand”,
Tel. 0 91 54/80 42, Fam. Sperber.
Jedes 2. und 4. Wochenende im Monat geschlossen.
Wandertafel in der Ortsmitte: (Heinrich-Scheuermann-Weg) ist das neue Wegezeichen zunächst bis Hubmersberg und dann bis zum Bahnhof in Hohenstadt.
Hinauf zum Kreuzberg
Hinauf zum Kreuzberg
Dem Wegweiser nach Pommelsbrunn folgend, zweigen wir vor dem Haus der Bergwacht mit rechts ab und schwenken hinter einem Gartenhaus in einen Pfad im Wald ein. Nach dem Waldaustritt kurz rechts ab und anschließend links auf eine Feldscheune zu. Der Anstieg zum Kreuzberg beginnt. Nach ca. 20 m führt der Weg wieder in den Wald, bemooste Felshöcker zuerst zur Linken, dann auch zur Rechten. Noch einmal geht es kurz bergab, der Wald öffnet sich und bietet uns einen Blick ins Freie zurück bis zum Zankelstein. Die Markierungen sind hier nicht ganz eindeutig, zeigt nach links, unser geradewegs weiter.
Der breite Waldweg führt in Kurven zum Sattel des Kreuzberges hinauf. Ein Abstecher zum Gipfel des 586 m hohen Berges lohnt sich, erfordert aber Trittsicherheit. Zwei Wege führen durch Schorfengelände hoch zum Gipfelkreuz. für den Aufstieg ist unser Weg.
Zwei, drei Mal muss man Hand anlegen, um die letzten Meter zu erklimmen. Dann ist es geschafft und man erreicht den Gipfel mit seinem imposanten Eisenkreuz. Ein gutes Gefühl.
Abwärts entscheiden wir uns nach dem Steilstück (rückwärts absteigen!) für die Markierung zurück zum Ausgangspunkt. In einer Waldfuhre geht es rechter Hand den Kreuzberg hinunter, immer nach. Waldaustritt vor einer Wiese und Hubmersberg liegt vor uns. Ruhig auf das Gatter zugehen, es ist nicht verschlossen!
Einkehrmöglichkeit:
Hotel Lindenhof,Tel. 0 91 54/2 70,
www.urlaub-im-gruenen.com
Ein Vier-Sterne-Hotel mit Biergarten, in dem Wanderer immer willkommen sind.
Mehrere Wege bieten sich hinunter ins Pegnitztal an – eine Wandertafel vor dem Hotel gibt die entsprechenden Hinweise. Wir entscheiden uns für , Heinrich-Scheuermann-Weg (ca. 35 Minuten bis zum Bahnhof Hohenstadt).
Der Straße entlang ein ganzes Stück abwärts, bis die Markierung rechts abzweigt. Anfangs auf einem geschotterten Weg geht’s anschließend auf einem Pfad an einem Bach entlang weiter bergab.
Vor der Ponyranch Leitenbach Hof biegen wir rechts ein. Zwischen den Koppeln hindurch erreichen wir die Pegnitzauen, nach einer Holzbrücke über die Pegnitz den alten Bahnhof Hohenstadt. Zur Fahrt Richtung Nürnberg müssen wir noch links zur Unterführung weiterlaufen, um den gegenüberliegenden Bahnsteig zu erreichen.
Alternativ: Hinter dem Hotel mit hinunter nach Eschenbach und bis zum Pegnitztalradweg, dann flussabwärts mit bis zum Bahnhof Hohenstadt.



